Entspanntes Training auf dem Liegeergomter
Der Kauf eines eigenen Liegeergometers
ist eine wohl überlegte und durchdachte Kaufentscheidung.
Das Liegeergometer kommt ursprünglich aus dem Rehabereich
und soll ansonsten gesundheitlich vorbelasteten Personen ein
entspanntes und bequemes Herz-Kreislauftraining
ermöglichen. So haben sich namhafte Hersteller wie Maxxus,
Kettler, Hammer auf den Weg gemacht, ebenfalls Liegeergometer
in ihr Produktionsprogramm aufzunehmen und es dem Markt anzubieten.
Der Erfolg gibt ihnen recht. Nicht nur Fitnessstudios wissen
die hohe Funktionswertigkeit dieses Fitnessgerätes zu
schätzen. Auch nimmt die Zahl der Personen zu, die sich
ein eigenes Liegeergometer zulegen.
Der entscheidende Vorteil liegt darin, dass man auch mit Rückenproblemen
und sonstigen Gelenkbeschwerden ein komfortables Konditionstraining
absolvieren kann. Bei herkömmlichen Trainingsgeräten
zwingen häufig Rückenschmerzen
zum vorzeitigen Abbruch des Trainings.
Was ist nun beim Kauf eines eigenen
Liegeergometers zu beachten ? Er sollte einen breiten
und bequemen Sattel haben, einen großes Rückenpolster
zur Stütze der Wirbelsäule aufweisen und der Einstieg
in das Gerät sollte niedrig sein, um kleiner gewachsenen
und übergewichtigen Personen den richtigen Sitz bzw.
das richtige Liegen auf diesem Gerät zu ermöglichen.
Wie bereits erwähnt zeichnet sich der Liegeergometer
darin aus, dass übergewichtige Menschen, Schwangere und
Pensionäre die Möglichkeit haben, ihre Wirbelsäule
zu entlasten. Vor allem dann wichtig, wenn bereits Vorschäden
bestehen. Ausdauertraining ist auf ihm entspannter und ruhiger
zu machen wie auf anderen Fitnessgeräten. Durch das beinahe
Liegen auf dem Ergometer werden die Gelenke, Bänder und
Sehnen kaum beansprucht. Gleichzeitig wird jedoch die Oberschenkel-
und Wadenmuskulatur gekräftigt.
Es können jedoch auf dem Liegeergometer
nicht alle Muskelgruppen angesprochen werden. Lediglich Beine
und Po werden muskulär angesprochen. Wie auch bei anderen
Fitnessgeräten kann das Ausdauertraining auf dem Liegeergometer
schnell langweilig werden. Vor allem dann, wenn man sonst
keine Möglicheit hat ein Buch zu lesen oder einen Film
anzuschauen.
Bevor man mit der Belastung beginnt, sollte
der Sitz an die eigenen Körpergröße angepaßt
sein. Bei den kurbelnden Umdrehungen sollten die Knie nie
ganz gestreckt werden. Das Fußpedal ist vom kompletten
Fuß durchzutreten und nicht nur von den Zehen. Gleichzeitig
sollte sich der Fuß in der Fußschleife befinden,
um ein gefährliches Abrutschen zu verhindern.
Vor dem Privatkauf eines guten Liegeergometers
sollte man sich seiner Fitnessziele und entsprechend den Kaufkriterien
bewusst sein.
Das Gerät sollte gesamtstabil sein und
ein robustes Grundgerüst besitzen.
Um einen guten Komfort zu gewährleisten, sollte der Sitz
gepolstert und bequem sein.
Das Sitzpolster muß verschiedenen Körpergrößen
genügen und deswegen mehrer Verstellmöglichkeiten
aufweisen.
Das Treten und Kurbeln sollte auch bei hohem Widerstand angenehm
und rund erfolgen können.
Um das Training gezielt steuern bzw. kontrollieren
zu können, ist es notwendig, einen übersichtlichen
und klar strukturierten Trainingscomputer zu haben, der mit
einer Pulsmessuhr ausgestattet ist.